Zubehör   

Autoknips I

Ein "unentbehrliches" Zubehörteil

Der Autoknips ist ein kleines (40 x 20 x 15 mm) Zusatzteil für Kameras, welche keinen eingebauten Selbstauslöser besaßen. Es handelt sich dabei um ein Präzisionsfederwerk in einem vernickelten, später verchromten Gehäuse, welches entweder direkt in den Kameraauslöser eingeschraubt,  oder - wie in diesem Fall - auf einen Drahtauslöser aufgeklemmt werden konnte. Der Autoknips wird mit dem rot gekennzeichneten Hebel gespannt und seitlich an einem weiteren Hebel gestartet. Es dauert, je nach Vorspannung, etliche aufregende Sekunden, bis die Kamera auslöst. Während dieser Zeit hört man vom Federmotor ein sirrendes Geräusch, das mich früher immer ganz nervös gemacht hat. Die Autokni(r)pse wurden von der Firma Klapprott & Lampe ( HAKA ) aus Hamburg-Rahlstedt, die es noch heute gibt, von 1933 bis weit in die 70er Jahre hinein hergestellt. Zunächst wurden sie in einer Blechschachtel, in neuerer Zeit in einer Plastikbox ausgeliefert. Er kostete 1973 immerhin knapp 20.- DM.

Den Autoknips gab es schon vor dem Krieg. Da war er besonders notwendig. Verfügten doch die meisten damaligen Kameras oft nicht über Verschlusszeiten länger als 1/30 Sekunden. Allerdings, wie unten ersichtlich, ließ sich das Gerätle auch zu anderem verwenden als für Langzeitaufnahmen oder Selbstbildnisse.

WWII German Autoknips Timing Device

During WWII the Germans were lacking timing devices for booby traps and sabotage. Many improvisations were employed until properly designed timing devices were developed such as the ZfZf.... One of the more novel, but very good and efficient was the German made camera accessory the Haka Autoknips. It allowed for a timed setting of up to 35 seconds once it was tripped, allowing for instance, several individuals to enter a room before detonating an explosive. The example offered here is in perfect working order and even has it's original box. A very good example for the collector of spy/sabotage items.

Zurück Abbildung groß

 

Copyright © Reinhard Krahé