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Welta Watson 35

Die Exportversion der Welti

Dies hier ist nicht die erste Kamera von Welta, die unter dem Namen Watson über den großen Teich ging. Schon in den Jahren zuvor waren unter dieser Bezeichnung sowohl Platten- als auch Rollfilmkameras in die USA und andere Länder (z.B. Japan) verkauft worden. Aber es ist eine der ersten Kameras für das neue 35mm Format. Auch wenn der Name in den nächsten Jahren blieb, die Kameras wandelten sich, genau wie die Inlandsmodelle der Welti. So trifft man auf die unterschiedlichsten Watson Kameras: mal mit Zubehörschuh, mal ohne, mit und ohne Gehäuseauslöser sowie mit und ohne Doppelbelichtungssperre. (siehe Abbildung oben links) Einige Modelle besaßen ein Steinheil Cassar, andere - wie dieses hier - ein Welta Freital Weltar Objektiv, jeweils 1:2,9/5cm. Ergibt sich natürlich die Frage, ob diese Dreilinser nicht in Wirklichkeit baugleich sind, d.h. beide von Steinheil stammen. Es gab aber auch Ausführungen mit Vierlinsern. Die Bezeichnungen sowohl auf dem Objektiv als auch auf der Schärfentiefentabelle auf der Rückseite sind in Feet angegeben. Die Verschlüsse der Exportmodelle reichen vom einfachen Prontor bis hin zum teueren Compur Rapid. Alle Watson besitzen einen verstellbaren Sucher zum Parallaxenausgleich im Nahbereich. Eine genaue Unterscheidung und zeitliche Einordnung gestaltet sich ob fehlender Gehäusenummern als schwierig, die Objektivnummerierungen lassen keine eindeutigen Aussagen zu. In den USA kostete diese Kamera hier seinerzeit knapp unter $ 20,00, eine spätere Version mit besserer Ausstattung fast $ 50,00.

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Copyright © Reinhard Krahé