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Kodak Retina III C (Typ 028/I) von 1960

Die Nachfolgerin der Kodak Retina III C von 1958

Oben: eine der ersten und eine der wirklich und wahrhaftig letzen Retina Kleinbild Faltbalgenkameras

Diese Kamera hier, über deren Erwerb ich mich wie ein Schneekönig freue, ist ausnehmend gut erhalten. Mehr als eine einzige Hand voll Filme sind mit ihr wohl nicht belichtet worden, wenn überhaupt. Und mehr als leichteste Druckstellen - verursacht durch die Kameratasche - sind nicht auszumachen. Sie erfüllt also alle Kriterien, die sie als neuwertiges Modell klassifizieren würde. Die hier abgebildete Kamera ist eine aus der allerletzten regulären Serie von Retina III C Kameras und damit auch eine der letzten Kleinbild Faltbalgenkameras der Firma Kodak, ja, sogar der Welt. Nur die Retina 028/N von 1977 kam noch als Nachzügler hinterher, allerdings in einer verschwindend kleinen Anzahl von nicht mehr als 125 Stück. Mit sehr viel Sammlerglück fand ein Exemplar dieser Raritäten den Weg in meine Sammlung:

Das Sondermodell Retina 028N von 1977 >>>

In der Frontansicht absolut nicht zu unterscheiden: links die Retina IIIC/Typ 028 von 1958, rechts die Retina IIIC/Typ 028 von 1960
Das klärt sich erst in der Draufsicht: Unterschiede beim Belichtungsmesser und der Filmmerkscheibe auf dem Rückspulknopf

*) 1958 bis 1960  - Kodak Retina IIIC/Type 028

Mit ihrem Leuchtrahmensucher und der Einspiegelung der drei möglichen Brennweiten, dem gekuppelten Meßsucher und dem eingebauten Belichtungsmesser und letztendlich dem einklappbaren Objektivträger ist die Retina IIIC eine der handlichsten Kameras der damaligen Zeit. Diese Eigenschaften sind heute, rund 30 Jahre später, immer noch so geschätzt, daß dieses Modell eine sehr gesuchte Gebrauchskamera darstellt. Wechselobjektive wie bei Kodak Retina llc/lllc. Handliche Präzisionskamera im Taschenformat; schnelle Aufnahmebereitschaft durch aufklappbaren Laufboden. Suchergehäuse sowie alle blan­ken Teile verchromt oder eloxiert. Besonders widerstandsfähiger, tropenfester Bezug. Bildzählwerk als versenktes Segment ausgebildet. Schnellschalthebel an der Unterseite des Kameragehäuses. Präzise Filmführung durch Filmkanal und federnde Filmandruckplatte. Entsperrungsknopf mit Sicherungseinrichtung. Rückspulknopf mit Filmmerkscheibe. Großbildsucher mit Bildfeld in nahezu natürlicher Größe und hellem Bildbegrenzungsrahmen für alle drei möglichen Brennweiten (35, 50 und 80 mm). Zuverlässige Scharfeinstellung durch Präzisions-Schneckengang, mit Entfernungsmesser gekuppelt. Entfernungs-Skala in Meter oder feet, auswechselbar, mit Markierungspunkt für Infrarotfilm. Eingebauter Lichtwertmesser (nicht gekuppelt). Vollsynchronisation (X und M). Stativgewinde, Fixierloch für Zubehörsystem; seitliche Trageösen.  Produktionszeit: 1958-1960 Produktionszahl: 68000 Stück

Vergl. Karl Otto Kemmler – Kodak Retina – Stuttgart 1994

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