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Balda Baldina

Bestens ausgestattete Klappkamera von 1935 mit verchromten Gehäuseteilen, verstellbarem Sucher (Parallaxenausgleich), lichtstarkem Schneider-Kreuznach Radionar f=1:2,9 und Compur Verschluss

Baldinas gab es vor und unmittelbar nach dem Krieg in vielerlei Ausstattungen und Modellreihen. Es ist daher nicht immer einfach sie richtig einzuordnen, weil die verschiedensten Objektiv - Verschluss - Sucherkombinationen zum Einsatz kamen. Grundsätzlich ist zwischen den Baldinas mit parallaxenkorrigiertem Sucher und den Super Baldinas mit eingebautem  Entfernungsmesser zu unterscheiden. Das hier abgebildete Modell gehört wohl zu den ersten Kleinbildfaltbalgenkameras von Balda kurz nach Einführung des 35mm Films durch Kodak. Erstaunlich, wie schnell sich die Mitbewerber, parallel zu Balda sind auch die Firmen Welta und Certo zu nennen, auf dieses neue Filmformat eingestellt hatten.

Außerdem gab es diese Kamera noch mit anderen Bestückungen:

Mayer Görlitz Trioplan 5cm f/2.9 mit Prontor Verschluss

Schneider Xenar 5cm f/2.8 mit Compur Verschluss

Schneider Xenon 5cm f/2,8 mit Compur-Rapid Verschluss

Erisar Anastigmat 5cm f/2,9 mit Compur-Rapid Verschluss

Carl Zeiss Jena Tessar 5cm f/2.8 mit Compur-Rapid Verschluss

Carl Zeiss Jena Biotar 4.5cm f/2 mit Compur-Rapid Verschluss, wegen der hohen Lichtstärke des Objektivs auch "Nacht-Baldina" genannt

 

Es folgte 1936 die "Super Baldina", welche zusätzlich einen Entfernungsmesser besaß und bestückt war mit:

einem Schneider Kreuznach Xenar  f=1:2,8/50mm

oder einem Carl Zeiss Jena Tessar f=1:2,8/50mm

jeweils mit Compur Verschluss

 

 

 

links: Super Baldina von 1936

Die Firma Balda hatte ihren Kameras sowohl vor als auch nach dem Krieg oft die gleiche Namen gegeben, was recht verwirrend ist, zumal nach dem Krieg in Ost und West parallel gefertigt wurde.

Eine Liste von Baldas Kameratypen findet sich hier >>>>>>>>>>>>

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