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Super Baldina

Opulent ausgestattete Faltbalgenkamera aus dem Jahr 1936

 

Schon 1935, der Kleinbildfilm á la KODAK war gerade mal ein Jahr auf dem Markt, kam Balda Dresden mit der Baldina heraus. Sie besaß damals schon einen verstellbaren Sucher zum  Paralaxenausgleich, Gehäuseauslöser und Doppelbelichtungssperre. Das Bildzählwerk war unter einem Deckel versteckt.

Baldina von 1935

1935 wurde die Baldina aufgepeppt und mit einem Entfernungsmesser versehen. Der Paralaxenausgleich des Suchers erfolgte nun automatisch, gekoppelt mit dem Fokussierring. In der damaligen Zeit eine Besonderheit! Diese Kamera hieß nun Super Baldina. Drei Jahre später wurde die Kamera noch einmal überarbeitet.

Super Baldina von 1936

Die Super Baldina wurde auch in die Staaten verkauft. Die Unterschiede zur deutschen Version finden sich auf der nächsten Seite.

 

Super Baldina von 1938

Die Super Baldina aus dem Jahr 1938 lässt sich gut von der ursprünglichen unterscheiden: das Metallgehäuse des Entfernungsmessers ist nun komplett verchromt. Als Verschlüsse standen Compur oder Compur Rapid zur Verfügung. Man konnte zwischen unterschiedlichen Optiken wählen:

  • Meyer Trioplan 5cm f/2.9

  • Schneider Radionar 5cm f/2.9

  • Schneider Xenar 5cm f/2.9

  • Schneider Xenar 5cm f/2.8

  • Schneider Xenon 5cm f/2

  • Carl Zeiss Jena Tessar 5cm f/2.8

 Einiges über die Firma Balda und ihre Ableger findet man hier >>>>>>>>>>>>
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