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Kodak Retina II (Typ 011)

1946: auferstanden aus Ruinen:

Nachdem man in Stuttgart drei Jahre lang Zieleinrichtungen für Flakgeschütze, Panzer, Schlachtflieger und andere Lustfahrzeuge gebaut hat, kam nun die erste Nachkriegskamera mit Entfernungsmesser, wenn auch zunächst noch mit Objektiven aus den USA. Die ersten Kameras nach dem Krieg waren im Grunde genommen Wiederbelebungen der letzten Vorkriegsmodelle. So wurde die Retina II Typ 150 im Jahr 1946 unter der Typenbezeichnung 011 neu aufgelegt.  Im besetzten Deutschland, das sich gerade mal so eben erholte, konnte sich zunächst kaum einer diese Kamera leisten. Das war allerdings am Anfang auch gar nicht angedacht, denn die erste Modellreihe wurde komplett von der amerikanischen Besatzungsmacht beansprucht, bzw. ging über den großen Teich in die USA. Auch dort war die Retina II nicht eben billig, ihr Verkaufspreis betrug stolze 125 $. Eine simple Kodak Brownie hingegen war da schon für 3,50 $ zu bekommen. Bis zum Folgemodell 1950 baute man in Stuttgart 48.000 Stück zusammen, eine stolze Zahl. Vor allem, wenn man bedenkt, dass vor dem Krieg insgesamt nur ca. 61.00 Stück Retinas mit Entfernungsmesser produziert worden sind.

Die Kodak Retina II (Typ 011) ist eine ...

... Neuauflage der Retina II a (Typ 150) aus den Jahren 1939 - 1941 und der Vorläufer der Retina II (Typ 014) aus dem Jahr 1949/50

Die Retina II (Typ 011) war auch mit einem Rodenstock Heligon 2.0/50mm (siehe oben) sowie mit einem Retina Xenon 2,0/50mm zu haben

Bestückt mit dem Kodak Ektar 2,0/47 aus Rochester wurde diese Retina auch viel in die Vereinigten Staate verkauft

 

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