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Balda Baldini

Neuauflage der Jubilette von 1938, in der Währungsreformzeit 1948 in Bünde gefertigt.

Balda wurde 1908 in Dresden gegründet und begann seine Erfolgsgeschichte als Hersteller hochwertiger Kameras. Vom ersten Tag an prägen Innovation, Präzision und Flexibilität die Unternehmenskultur. Für Jahrzehnte erlangen Balda-Kameras internationales Renommee.

Nach dem Krieg gab es Balda West und Balda Ost. Die ostdeutsche Gesellschaft fuhr bis 1951 fort, Kameras unter dem Namen Balda zu produzieren, bis der Name zu "Optik Belca Werke" wechselte. Diese Gesellschaft wiederum bildete 1957 einen Teil der neuen "VEB Kamerawerk Niedersedlitz". 1959 folgte dann eine weitere Zusammenziehung mehrerer Werke zum "VEB Kamera- und Kinowerk Dresden", das wiederum 1964 zum "VEB PENTACON DRESDEN Kamera- und Kinowerke" wurde.

Im westdeutschen Balda-Werk in Bünde (Westf.) stellte man Kunststoffteile, photographische Geräte und Kleinbildkameras her.

1985 wird die Produktion der Kameras nach China verlagert.

1994 folgt eine konsequente Neuausrichtung des Unternehmens. Baldas Strategie zielt auf die Wachstumsmärkte Infocom, Automotive und Medizintechnik.

1999 erfolgt die Erstnotierung der neu gegründeten Balda AG am Neuen Markt.

Die Unterschiede im Vergleich zwischen der >>> Jubilette >>> (Bild unten) von 1938 und der Baldini von 1948 sind: Der Knopf des Auslösers war bei der Jubilette in die Tür integriert, bei der Baldini ist er oben auf dem Gehäuse zu finden. Die Jubilette hatte eine Doppelbelichtungssperre, dafür besitzt die Baldini einen Blitzanschluss. Die Jubilette war mit einem Compur Verschluss ausgestattet, die Baldini mit einem Prontor-S.

 

 

 

Eine Liste von allen Balda Kameratypen findet sich hier >>>>>>>>>>>>

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