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Voigtländer Vito II a

Die letzte Kleinbild Klappvito

Vito B von 1955

 

Auf Dauer haben sich die Kleinbild Klappkameras nicht mehr behaupten können, da macht Voigtländer keine Ausnahme. Es wurde zunehmend schwierig in Faltkameras zusätzliche Technik, welche nun von den Amateuren gefordert wurde, einzubauen.  Entfernungsmesser, heißer Blitzschuh, gekoppelter Belichtungsmesser oder gar Automatiken stellten die Konstrukteure vor große Probleme und falls sie es schafften zusätzliche Funktionen einzubauen, dann wurde die Kamera schwer wie Blei. Daher war diese Vito auch die letzte ihrer Art, welche in Braunschweig gebaut wurde. Es folgte, sehr erfolg- und variantenreich übrigens, die Zeit der Vitos mit fest montiertem Objektiv.

1955 erschien die Vito II a, eine überarbeitete Kamera in neuem Gehäuse mit nach links versetztem Sucher und einem im Gehäuse integriertem Schnellschalthebel. Der Kamerabody war fast genau der gleiche wie bei der legendären Vito B, die im gleichen Jahr erschien und deren ersten Folgemodellen (siehe Abb. links).

Diese Kamera ist bei weitem nicht so gut verbaut und gestaltet wie z. B. die zeitgleich gebaute Retina Ib. An der Qualität gibt es einiges zu bemängeln und sie war zu ihrer Zeit schon nicht mehr auf dem Stand der damaligen Technik.

Ein nützliches Zubehör für die Vito Serie ist der aufsteckbare optional erhältliche Entfernungsmesser

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