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Kodak Retina I (Typ 118)

Nachfolgemodell der legendären Retina Typ 117  - nun ohne den Freigabeknopf auf der Oberseite

Die Retina 118 gab es in unterschiedlichen Ausführungen, entweder mit dem Objektiv f3.5/50mm Schneider Kreuznach Xenar, oder aber, wenngleich selten, mit dem F3.5/50 mm Zeiss Tessar. An Verschlüssen  standen zur Auswahl:  Deckel Compur (bis 1/300) und Deckel Compur Rapid (bis 1/500)

 

Von der 118er wurden nur etwas über 9.100 Stück gebaut (gegenüber mehr als 60.000 der 117er Serie) Ihr Preis betrug 1935 in der Grundausführung 75.- RM (oder, wie hier im Prospekt: 650 frs)

Zwei der Retinas vom Typ 118 waren schon etwas ganz Besonderes: die eine erlangte als so genannte Hindenburg-Kamera traurige Berühmtheit, die andere war als Hillary-Kamera auf dem Mount Everest.

6.Mai 1937 - Die LZ 129 Hindenburg explodiert bei der Landung in Lakehurst, New Jersey. Unter den verkohlten Resten der Hinterlassenschaften von Passagieren und Besatzung fanden sich auch ein paar Kameras. Darunter auch dies Retina vom Typ 118. (siehe oben) Sie kann im Zeppelin Museum in Friedrichshafen bestaunt werden.

 

März 1953 - Sir Edmund Hillary fotografiert seinen Sherpa und Freund Tensing auf dem höchsten Gipfel der Welt mit seiner alten gebraucht gekauften Retina - Typ 118 (das Original oben im Bild) in der seltenen Ausstattung mit Tessar Objektiv auf Kodachrome Film. Sie gehört heute zu den Objekten des Everest Museum von Auckland/Australien.

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