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Kodak Retina I (Typ 126)

Verchromtes Luxus Parallelmodell der Retina Typ 119

Es gab sie auch mit Schneider Xenar oder sogar mit einem Zeiss Tessar Objektiv (selten!) - Im Übrigen war sie nicht, wie die 119 lackiert, sondern hatte verchromte Kanten und eine Chromgehäusehaube. Zwischen Sucher und Rückspulknopf gab es noch zwei Schrauben, mit denen man optional einen Zubehörschuh befestigten konnte. Ansonsten ist sie baugleich mit ihrem Schwestermodell. Übrigens wurden auch fast gleich viel von beiden Sorten gebaut, jeweils etwa 39.100 Stück. Bedenkt man wie viele Kameras insgesamt gebaut worden sind, dann haben gebrauchte Retinas im Vergleich zu den Gesamtstückzahlen immer noch einen beträchtlichen Wert. Über den Daumen entspricht der Preis einer gut erhaltenen Gebrauchten mindestens dem jeweiligen Neupreis. Rare Stücke gehen natürlich in den dreistelligen Eurobereich. Kodak - Nagel startete 1938 übrigens auch einen Versuch das Retinakonzept auf das Mittelformat zu übertragen. Die SUPRIMA (unten) war das Ergebnis. Doch erwies sie sich gegenüber den meisten Konkurrenzmodellen als zu groß, zu schwer und zu teuer. Und ein Jahr später kam der Krieg und man war die Sorge um eine Markteinführung erst einmal los.


Suprema

Retina im Mittelformat: Kodak Suprima von 1938

1 -Einstellungsmarke für die Blende

6 - Hebel zur Verschluss Spannung
2 - Zeitenverstellring 7 - Hebel zur Fokussierung
3 - Blendenverstellhebel 8 - Blendenverstellung
4 - Hebel zur Fokussierung 9 - Blendenskala
5 - Auslöser 10 - Fokussierungsmarke

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