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Kodak Retina II c (Typ 020)

Messsucherfaltkamera mit wechselbaren Objektiv-Vorsätzen

Eine großartige Kamera zu einem noch erschwinglichen Preis. Leider war sie und noch ein, zwei Nachfolgetypen mit eingebautem Nachführbelichtungsmesser die letzten ihrer Art. Eine Ära geht zu Ende, der Trend geht nun schon in Richtung Automatisierung und Vereinfachung. In Faltkameras lassen sich diese zusätzlichen Futures halt nicht so gut einbauen. Die Konkurrenz wie Agfa mit den Optima und Silette Modellen, Voigtländer mit der Vito Reihe, Zeiss mit den Contessas und dazu noch Braun, Adox, Franka, Regula und wie all die Hersteller hießen, alle brachten in immer kürzeren Abständen Kleinbildsucherkameras auf den Markt. Die nun neu beworbene Kundschaft verlangte möglichst einfache Handhabung. Aber auch der Umkehrschluss ist erlaubt: eine immer einfachere Handhabung erschließt neue Kundenkreise. Der Fotoamateur, der noch die Leitzahlen berechnen, mit Lichtwerten etwas anfangen konnte und um Filterverlängerungsfaktoren wusste, war nicht mehr gefragt. "Halbautomat" war ein Schlagwort der Zeit. "Halbstarker" übrigens auch.

Es gibt zig Retina Typen von Kodak Retina Kameras. Allein die Retina IIc (Type 20) wurde insgesamt über 136.000 Stück hergestellt.

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