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Kodak Retina I (Typ 010)

Die erste nach dem II. Weltkrieg

Kurz nach dem Krieg wurde das >>> 148er Modell von 1939 >>> wieder neu belebt - noch ohne Blitzsynchronisation und einigen anderen Merkmalen. Zunächst wurde bis 1948 nur für den Export produziert. Das sollte sich jedoch sehr schnell ändern, so dass diese Kameras zu den begehrtesten Modellen der Nachkriegszeit auch für den engagierten deutschen Amateur avancierten. Es bildete sich bald eine regelrechte Fangemeinschaft, welche  durch die Zeitschrift "Retina Revue" von KODAK mit Informationen zum Produkt und dessen Anwendungen versorgt wurde. Natürlich geschah das nicht ohne Hintergedanken, so wie auch andere Kamerahersteller versuchten ihre Kunden durch eigene Schriftreihen zu binden.

Insgesamt wurde die Retina I (Type 010 und 010/0) über eine Viertelmillion mal hergestellt, wobei es etliche Ausführungen der ersten Kodak Retina Nachkriegskamera gibt. Zunächst wurde noch mit alten noch vorhandenen Teilen gebaut, in der ersten Zeit war es auch schwierig an Buntmetalle wie Messing, Nickel, Chrom zu kommen. Da fertigte man in Stuttgart einiges aus Stahlblech. Die frühen Retinas tragen daher die Typenbezeichnung >>> Retina 010/0 >>>. Die ersten Retinas hatten noch unvergütete Objektive, die  Bezeichnung der Brennweite war in Zentimeter angegeben. Später wurden bessere Optiken verbaut. Es kamen u. a. folgende Bestückungen zum Einsatz:

Die Objektive ....

f/3.5 5 cm Retina-Xenar (unvergütet)

f/3.5 50mm Kodak-Ektar (unvergütet)

f/3.5 50mm Kodak-Anastigmat (unvergütet)

f/3.5 50mm Rodenstock Ysar (vergütet)

f/3.5 50mm Kodak-Ektar (vergütet)

f/3.5 50mm Retina-Xenar (vergütet)  - [diese hier]

.... jeweils mit den Verschlüssen Compur oder Compur Rapid.

Kodak Retina 010 [diese hier] >>> Retina 010/0 >>> mit USA Ektar
Titelblatt der Bedienungsanleitung Kodak Retina Revue - Heft No. 03 / 1952 - Stuttgart, Kodak

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