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Kodak Retina I a (Type 015)

Juni 1951 bis 1954

Verbesserte Ausführung - nun mit neuer Blitzsynchronisation durch Synchro Compur Verschluss

Dieses Modell (und das Schwestermodell mit Entfernungsmesser) machte die Retinas nach dem Krieg wieder so richtig populär. Sie war eine der begehrtesten Kameras der aufblühenden Wirtschaftswunderzeit. Die Verbesserungen bei der Blitzsynchronisation und die leichte kosmetische Veränderung des Rückspulrades und der Kameraunterseite haben ihr gut getan. 138.000 Stück gingen über Deutschlands Ladentheken, manche auch ins Ausland, vornehmlich in die USA.

Zum Erscheinen der neuen Retinas 1951:

"Zum Jahresende 1950 kündigt die Kodak AG das Erscheinen der neuen Modelle Kodak Retina l a und ll a für Januar 1951 an. Die beiden Modellen gemeinsame besondere Neuigkeit ist der Schnellaufzug, ein sorgfaltig durchdachtes System des kombinierten Filmtransports und Verschlussaufzugs, der jederzeit blitzschnelle Aufnahmebereitschaft sichert. Die Anordnung des Aufzugshebels wirkt sehr elegant und gibt der Kamera schon rein äußerlich eine moderne Linie. Ferner verwirklichte man eine weich arbeitende Druckpunktauslosung, welche die Möglichkeit des Verwackelns wesentlich vermindert. Ein rückwärts laufendes Bildzahlwerk blockiert automatisch bei Nummer 1. Die Entfernungsskala ist blendungsfrel in mattschwarz gehalten. Handliche Präzisionskamera im Taschenformat; schnelle Aufnahmebereitschaft durch aufklappbaren Laufboden. Verchromte Ausführung. Durchgehender Schaltwerkdeckel mit Schnellaufzug. Zahlwerksegmentartig im Schnellaufzugshebel eingebaut, jetzt ruckwarts zahlend und automatische Blockierung auf Stellung 1. Filmmerkscheibe unter dem Ruckspulknopf. Entsperrungsknopf. Umschaltknopf für Ruckspulung an der Kameraunterseite. Neuer Filmkanal für exakte Planlage des Films. Objektiv mit Schneckengang-Getriebe. Blendfreie Entfernungs-Skala in Meter oder feet, austauschbar. Rotpunktmarkierung für Infrarotaufnahmen. Neue, weich arbeitende Druckpunktauslosung. Synchronisierter Blitzkontakt an der Unterseite des Verschlusses. Tragriemenösen."

aus: Kodak Retina, Karl Otto Kemmler - 2.Aufl. - Neuhausen 1994

Einfach genial:

Die auch nach über einem halben Jahrhundert leichtgängig und präzise funktionierende Objektivklappe.

Zum Vorgängermodell 

Die Retina Ia (Type 015) wurde insgesamt über 137.00 mal hergestellt, ca. 10.000 Stück mit Compur Rapid Verschluss, der Rest mit dem Synchro Compur Verschluss. Es gab sie in verschiedenen Ausstattungen mit Preisen zwischen 178.- und 228.- DM

 

Objektive Retina Type 015 - Januar bis Mai 1951 - Verschluss Compur Rapid

1. Schneider Retina-Xenar f:3,5/50mm

2. Rodenstock Retina-Heligon f:3,5/50mm

3. Kodak Ektar f:3,5/50mm

4. Schneider Retina-Xenar f:2,8/50mm

 

Objektive Type 015 - Juni 1951 bis Ende 1954 - Verschluss Synchro Compur

1. Schneider Retina-Xenar f:3,5/50mm (oben)

2. Kodak Ektar f:3,5/50mm

3. Schneider Retina-Xenar f:2,8/50mm (links)

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