Voigtländer Vito III Typ 124/4

Datenblatt

Kameratyp: Klappkamera Kleinbild 24x36mm Filmtransport: Rändelrad auf der rechten Gehäuseoberseite - Doppelbelichtungssperre - Filmzählwerk - Rückspulung durch versenkbaren Knebel
Hersteller: Voigtländer AG, Braunschweig Sucher: rechtsseitlich versetzter Fernrohrsucher mit integriertem Mischbildentfernungsmesser gekoppelt 
Baujahr: 1950 - 1954 Belichtungsmessung: - / -
Objektiv: Voigtländer Ultron 1:2.0/50mm #3229878 Blitzanschluss: Kontaktbuchse am Objektiv - umschaltbar zwischen M und X
Fokussierung: Rändelrad auf der linken Gehäuseoberseite - 1m bis ∞  - gekoppelt mit Entfernungsmesser Gewicht: 647 g
Verschluss: Synchro - Compur - 1/1 - 1/500 und B Abmessung: 134 x 82 x 46 (86) mm
Sonstiges:
Das Ultron, ein hochwertiges 6linser in 4 Gruppen, gehört zu den besten der damaligen Zeit Das gefällt nicht: die im Vergleich zur übrigen Kamera etwas popelige Verschluss-Blenden-Einheit. Ganz besonders arg aber die Tatsache, dass der Verschluss nicht mit dem Filmtransport gekoppelt ist, sondern mit einem kleinen Hebel vorgespannt werden muss.
Blitzsynchronisation bis 1/500 sek. - Kontaktbuchse am Objektiv, umschaltbar zwischen M und X, aber kein Zubehörschuh
Zur Entriegelung der Objektivklappe ist diese breite und solide Taste unterhalb des Objektivs zu drücken Sehr schöne und saubere Lösung der Klappenmechanik
Der doppelt angelenkten überaus stabilen Scharniermechanik großes Lob: für mich das Beste an der ganzen Kamera!
Auf der linken Kameraoberseite befindet sich unter bzw. im Rückspulknopf leicht erreichbar die gekoppelte Entfernungseinstellung
Ein versenkbarer und durch einen Schieber gesicherter Knebel ermöglicht das Zurückspulen des Films
Von oben sind beide Kameraseiten ähnlich gestaltet - auf der rechten Seite stört nur eine abgesenkte Fläche, die den Auslöser, den Drahtauslöseranschluss und den gesicherten Rückspulfreigabeknopf enthält, die Symmetrie.
Unter dem Transportrad befindet sich das Bildzählwerk. Es lässt sich verstellen wenn man das Transportrad um einen Zentimeter anhebt Firmenname und Typenbezeichnung auf der oberen Abdeckplatte des Gehäuses
Das Okular zählt nicht zu den größten, ist aber noch ausreichend Unter der Kamera eine kleine Überflüssigkeit, aber das hatte man damals wohl gerne. Dieses Ritzelrädchen konnte in einem Sichtfenster seine Farbe wechseln: von rot (Diafilm) auf gelb (Farbnegativfilm) auf Schwarz-Weiß
Praktisch die aufklappbare Aufstellhilfe. damit stand die Kamera auf ebener Fläche waagerecht.

 

    

 

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