Certo Dollina 0

Datenblatt

Kameratyp: Balgenklappkamera Kleinbild 24 x 36 mm Filmtransport: Rändelräder  - Freigabe für Rückspulung durch Anheben und Arretieren des Transportknopfes - Filmzählwerk manuell zurückzustellen
Hersteller: Certo Camera-Werk Gönna & Söhne, Dresden-Großzsachwitz Sucher: Fernrohrsucher in die linke Gehäuseseite integriert
Baujahr: 1936 - Gehäuse Nr. 31160 und 14409 Belichtungsmessung: - / -
Objektiv: Certo Anastigmat Certar f4,5/50 - f:4,5 bis f:16 Blitzanschluss: - / - Zubehörschuh
Fokussierung: 1 m bis unendlich - am Objektiv Gewicht: 438/442 g
Verschluss: Pronto, Gauthier, Calmbach und Vario Automat,

jeweils  1-1/125, B und T - Auslösung am Objektiv

Abmessung: 125 x 82 x 46 (82) mm
Sonstiges:
Klein, leicht zu bedienen und gut in der Hand liegend: so präsentiert sich die preiswerte Dollina Wenn schon günstig, dann wenigstens im Art Decó Look
Das Anastigmat Certar f4,5/50 ist nicht besonders lichtstark und als 3linser auch nicht von überragender Qualität.

Hier mit zwei Verschlussvarianten zu sehen: links mit Pronto, rechts mit Vario-Automat Verschluss.

Die Bedienelemente bei der Ausführung mit Pronto-Verschluss liegen alle (bis auf den Selbstauslöser) auf der Oberseite des Objektivtubus: Zeitverstellung (gelb) - Blendenverstellung (rot) - Auslöser (grün) und Anschluss für Drahtauslöser (blau) Beim Vario-Automat Verschluss finden sich Auslöser (grün) und die Zeitverstellung oben, die Blendenverstellung (rot) unten am Objektiv. Ein Selbstauslöser ist nicht vorhanden.
Im rechteckigen Aufsatz befindet sich der arretierbarer Knopf zur Zählwerkverstellung und die Verriegelung der Objektivklappe  
Der Durchmesser des Sucherokulars beträgt 4,5 mm Zubehörschuh, 1937 noch keine Selbstverständlichkeit - darüber das Bildzählwerk
Die Filmführung ist ordentlich ausgeführt, wenn auch das Andruckblech etwas scharfkantig scheint, so dass es mit Sicherheit in den Film schneidet, falls dieser nicht 100%ig gerade eingelegt wird
Die Planführung des Films und sein Transport sind gut gelöst, nur die Zahnstange ist ein wenig dünn geraten. Sie entwickelt sich unter Umständen in Verbindung mit dem kleinen Andruckblech zur Perforationszerreißmaschine Namenszug auf der Objektivklappe

     

 

Copyright © Reinhard Krahé